Berichte von Mitgliedern

 

L.A. Karat

Juli 2009 / Höchst erfolgreiche Pferde aus Schweizer Zucht

Der diesjährige Schaustart von in der Schweiz gezogenen Pferden verlief herausragend!

30. und 31. Mai 2009, Int. B-Schau, I-Porto Sant'Elpidio
Der nach Slowenien an das Gestüt Pintar Arabians verkaufte, wunderschöne L.A. Maximus (Shaklan Ibn Bengali x L.A. Medusa) gewann bei seinem ersten Start unter seinem neuen Besitzer den Klassensieg und wurde nominiert zum Champion Bronze. Der von Lasahr Arabians gezüchtete Jährling gewann bereits als Fohlen das Championat an der Beständeschau.

7. Juni 2009, Int. C-Schau, F-Ittenwiller
Besonders erfolgreich waren die Schweizer Pferde am bekannten Championat d'Alsace. Mit Höchstnoten für die Bewegungen (3x 20) wurde der ausserordentlich typvolle L.A. Karat (WH Justice X L.A. Kalahari) einstimmig zum Juniorenchampion der Hengste gekürt. Er ist im Besitz und gezogen von Lasahr Arabians, V. Egli + J. Zurkirchen, Triengen. Bei den 2-jährigen Hengste holte sich der im Besitz und von MZ-Vollblutaraber, Wettingen gezogene, grosslinige MZ-Asambesi (Kubinec x Astronika) einen hervorragenden Reservesieg. Der sehr typvolle, grossrahmige im Besitz von Al Guwa Arabians, Höfen stehende Al Guwa Ben-Gashi (Shaklan Ibn Bengali x Barca) reüssierte auf dem internationalen Parkett als Senior und wurde in seiner Klasse belohnt mit einem Reservesieg.

Es ist schön zu lesen, wie in der Schweiz gezogene Pferde auf dem internationalen Parkett Erfolge feiern können und ein hervorragendes Schaufenster der Schweizer Zucht darstellen. Wünschen wir allen mutigen und innovativen Besitzern weiterhin viel Erfolge mit ihren Pferden.

Text: Verena Egli, Foto: Allman

 

DA Mandala mit Karin Annen

Juli 2009 / Unsere ersten Schritte

Seit knapp einem Jahr bereiten sich DA Mandala (Madeira x DA Energetic) und ich auf unseren Start in den Distanzsport vor.

Vor ein paar Wochen war es nun endlich so weit. Am 16. Mai starteten wir das erste Mal im Freiamt. 29km, eine verhältnismässig kurze Strecke für diesen Sport, für uns beide jedoch eine echte Herausforderung. In der Vorbereitungszeit habe ich mir viele Gedanken über den Ablauf und das Verhalten Mandalas gemacht. Ich erwartete, dass er sehr nervös und ängstlich auf die neuen Gegebenheiten reagieren würde und auch die Tierarztkontrollen sehr anstrengend sein würden. Schliesslich setzte ich mir ein Ziel: Mandala und ich sollen gemeinsam Spass haben und gesund heimkehren. Alles andere war überhaupt nicht wichtig. Entgegen meinen Erwartungen liess er so ziemlich alles mit sich machen und war weit ruhiger, als ich erwartet hatte. So schlossen wir den Ritt mit einem 48. Rang (von knapp 100 Teilnehmer) den Ritt ab und fuhren mit dem Gefühl, gerade Weltmeister geworden zu sein, nach Hause. Zwei Wochen später starteten wir das zweite Mal, dieses Mal in Uerkheim. Die Strecke zwar etwas kürzer (25km), dafür um einiges schwieriger. Die vielen Hügel hoch- und wieder runter zu reiten war schon anstrengend. An diesem Ritt zeigte sich das absolut phänomenale Wesen des Vollblutarabers ganz deutlich. Als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht, ging er ganz cool hinter mir her, am losen Strick. Vor wie auch nach dem Turnier war von Aufregung keine Rede. Zusammen Spass haben - unser Motto - können wir auf alle Fälle in diesem Sport und mit ein bisschen mehr Training und Routine wird sicher auch der einte oder andere sportliche Erfolg in die Nähe rücken.

Text: Karin Annen, Foto: Jan Lindner